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15.07. – 24.07.

Berührungspunkte – Architektur trifft Seide

Fotoausstellung

Veranstaltet von

Veranstaltung

Ausstellung
Vernissage 15.07 – 24.07 10:00 – 20:00 Uhr Öffnungszeiten Mo-Fr 10-20 Uhr, Sa, So 14-18 Uhr → ArchitekturSalon, Bei den Mühren 70, 20457

Eintritt

Eintritt frei

Zugänglichkeit

  • Nicht rollstuhlgerecht

Berührungspunkte – Architektur trifft Seide

Fotoausstellung

Die Ausstellung verbindet Architekturfotografie mit Textildesign: Fotografien von Gebäuden und Strukturen werden auf Seidenstoffe übertragen und als tragbare Tücher neu erlebbar. So treffen harte Linien auf weiche Materialien – ein Dialog zwischen Betrachtung, Berührung und persönlicher Wahrnehmung.
Maschinenzentralstation
© Jochen Stüber
Loftbüros OTTO Group
© Jochen Stüber
Blankenese
© Jochen Stüber
Maschinenzentralstation
© Jochen Stüber

Der Architekturfotograf Jochen Stüber fängt Orte und Gebäude in unterschiedlichen Momenten ein – dazu gehören auch Baustellen, Fassadendetails und Strukturen. Diese Motive erzählen von Raum, Veränderung und Materialität. Als seine Frau und zugleich kreative Wegbegleiterin sieht sie diese Fotografien oft als Erste. Einige von ihnen haben sie sofort inspiriert, so dass sie diese auf neue Weise erlebbar machen wollte.

Als studierte Modedesignerin und Stylistin hat sie ein besonderes Gespür für Materialität, Farbe und Komposition. Ausgewählte Fotografien ihres Mannes hat sie auf ein Seiden- Baumwollgemisch drucken lassen – nicht als bloße Reproduktion, sondern als Transformation. Die Motive entfalten in der Bewegung des Stoffes und durch das Tragen am Körper eine neue, emotionale Dimension. Die harten Linien der Architektur treffen auf die Weichheit des Textils – eine ungewöhnliche, aber sehr harmonische Verbindung.

In der Ausstellung treten großformatige Drucke der ausgewählten Motive in den Dialog mit den daraus entwickelten Seidentüchern. Während die Fotografien distanziert betrachtet werden, laden die Tücher zur Berührung ein – sie dürfen angefasst, angelegt und ausprobiert werden. So entsteht ein sinnliches Wechselspiel zwischen Betrachtung und Beteiligung, zwischen Abstand und Nähe.

Ziel der Ausstellung ist es, zu zeigen, wie Kunstwerke durch unterschiedliche Disziplinen weitergedacht werden können – von der Linse zur Oberfläche, von der Oberfläche zur Haut. Es ist ein persönliches Projekt, das gleichzeitig universelle Fragen nach Wahrnehmung, Materialität und Gestaltung stellt.